Immobilien Leasing

Nicht nur bei Investitionsfinanzierungen, sondern zur Schaffung neuen Eigentums wie auch bei der Bewahrung und Sicherung vorhandenen Eigentums vor dem Zugriff Dritter ist die Erkenntnis interessant, die der griechische Philosoph Aristoteles bereits in der Antike so formulierte:

"Der Reichtum liegt nicht im Eigentum, sondern im Gebrauch der Dinge!".

In diesem Zusammenhang hat sich Leasing zu einem zentralen und immer bedeutungsvolleren Finanzierungsinstrument entwickelt. Wir erläutern Ihnen gern, wie sich Immobilienleasing auf Ihren spezifischen Bedarf anwenden lässt.

Konzept des Immobilienleasings

Im Folgenden soll eine Erläuterung zur Verfahrensweise und zur Anwendung von Immobilienleasing gegeben werden. Wir bitten dabei zu beachten, dass jede Immobilie und auch alle Kunden bzw. Leasingnehmer in ihrer Spezifikation gesehen werden müssen. Daher lässt sich Immobilienleasing nicht in einem Prospekt erläutern. Ebenso ist es nicht einfach, dies auf dieser Seite zu tun. Die nächsten Abschnitte können daher nur einen groben Abriss zur Verfahrensweise, Sicherheiten für beide Vertragspartner sowie Vor- und Nachteile des Immobilienleasings widerspiegeln. Die Anwendung auf die für Sie zutreffende Leasingform sollte deshalb immer in einem individuellen Gespräch (gern zunächst auch telefonisch) erfolgen.

Aber nun zum Immobilienleasing selbst:

Die Immobilienleasinggesellschaft ist bemüht, die Immobilien zu einem guten Preis-Leistungsverhältnis zu erwerben und Ihnen auf der Grundlage dieses Kaufpreises ein Leasingangebot zu unterbreiten. Es ist das Anliegen der Leasinggesellschaft, Ihre Liquidität so gering wie möglich zu belasten um sicherzustellen, dass Sie in der Lage sind und bleiben, den Leasingvertrag zu bedienen.

Weitere Vorteile des Immobilienleasings sind, dass sich während der gesamten Laufzeit des Leasingvertrages keine Gläubiger in das Grundbuch eintragen können, da die Leasinggesellschaft für die Laufzeit des Vertrages Eigentümer der Immobilie ist (Durchgangseigentümer). Zu beachten ist der steuerliche Vorteil bei vermieteten Immobilien, da die voll absetzbare Leasingrate sowohl Zinsen als auch Tilgung beinhaltet.

Nach Ablauf des Leasingvertrages, der für privat genutzte Immobilien über mindestens 20 Jahre und für gewerblich genutzte Immobilien über mindestens 10 Jahre abgeschlossen sein muss, geht die Immobilie wieder in Ihr Eigentum oder in das Eigentum einer von Ihnen benannter Person über.

Bei Finanzierung in Vollamortisation ist die Immobilie mit Ablauf des Leasingvertrages komplett bezahlt, da kein Restkaufwert existiert. Bei Finanzierung mit Restkaufwert ist dieser zur Übernahme der Immobilie noch zuzahlen. Anzahlung oder Leasingsonderzahlungen werden nicht erhoben, dies liegt allein in Ihrem Ermessen und führt zur Reduzierung der Finanzierungssumme bzw. des Restkaufwertes oder zur Verringerung der Leasingraten während der Vertragslaufzeit.

Sondertilgungen sind grundsätzlich möglich, vorzeitige Ablösung des Leasingvertrages ebenso, sollte jedoch gesondert besprochen werden.

Die Finanzierungsnebenkosten

  • Grunderwerbssteuer
  • notarieller Kaufvertrag (bei Zwangsversteigerungen Gerichtskosten)
  • notarieller Leasingvertrag
  • sonstige Kosten, wie Grundbucheintragung, Maklergebühren etc.

können in die Leasingfinanzierung mit eingebaut werden. Diese Kosten werden zunächst mit 16 % beziffert und anschließend nach Vorliegen aller Rechnungen präzise abgerechnet. Ein eventuelles Guthaben wird den Leasingraten gutgeschrieben.

In einem eventuellen Zwangsversteigerungsverfahren wird die Immobilien-Leasinggesellschaft jedoch nur in dem Rahmen Gebote abgeben, der mit Ihnen im Vorfeld entsprechend Ihrer Wünsche und unter Berücksichtigung Ihrer finanziellen Möglichkeiten abgestimmt ist, damit die daraus folgenden Leasingraten Ihre Liquidität nicht höher belasten als vorgesehen und nötig.

Zu Ihrer Sicherheit wird Ihr Ankaufsrecht, das im notariell geschlossenen Immobilienleasing- und Ankaufsrechtsvertrag für Sie vereinbart wurde, sofortnach Abschluss des Notarvertrages in das Grundbuch eingetragen. Dies gibt Ihnen die Gewähr, dass seitens der Leasinggesellschaft, eventueller Rechtsnachfolger oder dritter Personen die Immobilie nicht ohne Ihr Einverständnisweiterveräußert werden kann.

Die Immobilien-Leasinggesellschaft wird Ihnen auf Wunsch jährlich nachweisen, dass mit Ihren Zahlungen der ordnungsgemäße Abtrag der Hypothek erfolgt. Sie übernehmen nach Ablauf des Leasingvertrages ein in Abteilung III lastenfreies Grundbuch.

Sicherung von Immobilieneigentum aus Zwangsversteigerungen

Sachverhalt

Sie sind - durch welche Umstände auch immer - in Nöte geraten, so dass die Zwangsversteigerung droht bzw. durchgeführt wird. Die Leasinggesellschaft ersteigert im vorher gemeinsam mit dem Kunden festgelegten Rahmen die Immobilie, schließen einen Immobilienleasingvertrag und übergeben dem Kunden nach Ablauf und Erfüllung des Leasingvertrages die Immobilie lastenfrei in sein Eigentum zurück. Zwangsmaßnahmen für die Immobilie drohen nicht mehr, alle Gläubiger sind aus dem Grundbuch gelöscht und die Immobilie ist für die Laufzeit des Leasingvertrages im Eigentum der Immobilien-Leasinggesellschaft (Durchgangseigentümer), daher kann sich keiner der evtl. noch vorhandenen Gläubiger des Kunden in das Grundbuch der Immobilie eintragen. Unser Kunde ist trotzdem mit allen Rechten und Pflichten an der Immobilie ausgestattet, so z.B. Nutzungs-, Vermietungs- bzw. Untervermietungsrecht, aber auch Reparatur- und Instandhaltungs- Pflicht.

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