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Unser Garten im Mai


Was Sie jetzt schon tun sollten...

Unser Garten im Mai

pirolDer Mai ist spannend, und das liegt nicht nur an den Frühlingsgefühlen. Auch in unserem Garten sprießt und grünt es was das Zeug hält. Nicht umsonst heißt es „Alles neu macht der Mai“. Auch die letzten Zugvögel sind wieder bei uns heimisch. Während die Singdrossel schon früh im März wieder hier zu sehen war, sind nun auch die Nachzügler wie der Grauschnäpper und der Pirol wieder im Lande.

Natürlich gibt auch dieses Jahr im Mai in unserem Garten wieder eine Menge zu tun. Aber Vorsicht! Nicht die Eisheiligen vergessen und auch nicht die „Kalte Sophie“. Die Eisheiligen sind vom 11. Bis 14. Mai. Den krönenden Abschluss bildet dann die kalte Sophie am 15. Mai. Bauernregeln nach sind an diesen Tagen die letzten Fröste möglich.

„Die Kalte Sophie macht alles hie.“ (bayrisch: hie = hin, hinüber, kaputt)

Bedenken Sie bitte, dass die Namenstage sind aus dem julianischen Kalender übernommen wurden. Umgerechnet auf unseren gregorianischen Kalender wäre das Alles etwa 10 Tage später.

Hintergrund der Bauernregel

Ab Anfang Mai haben wir hier in Mitteleuropa schon viele schöne Tage und die Tagestemperaturen sind meistens bereits recht hoch. Dennoch kann es immer wieder passieren, dass kalte Polarluft zu uns strömt. Wir haben dann zwar einen schönen klaren Himmel, aber leider auch nächtliche Abstrahlung die zu Bodenfrost führen kann. Der Bauernregel nach, und die stimmen (fast) immer, wird das Wetter erst nach der „Kalten Sophie“ verlässlich.

Aussaat

Sie haben auf der Fensterbank oder im Gewächshaus Pflanzen vorgezogen? Dann können die jetzt ins Freiland umziehen; natürlich erst, wenn kein Frost mehr zu erwarten ist. Auch das direkte säen ins Beet ist jetzt möglich.

Was Sie jetzt säen können:

  • Auf der Fensterbank: Blumenkohl, Grünkohl, Rosenkohl, Zucchini, Weißkohl, Zuckermais
  • Aussaat direkt ins Freilandbeet: Stangen- und Buschbohnen, Erbsen, Mangold, Rote Beete, Karotten, Pastinaken, Zwiebel, Chicorée, Kresse
  • Und auch diese vorgezogenen Pflänzchen dürfen jetzt raus ins Freie: Kohlrabi, Paprika, Sellerie, Kürbis, Basilikum, Artischocken und Tomaten

Und wenn Sie doch gerade so dabei sind Ihren Garten herzurichten, vergessen Sie die vielen schönen Sommerblumen nicht. Auch die können jetzt gesät oder die Zwiebeln gesteckt werden. Alternativ dürfen Sie gerne auch spezielle Blumenmischungen für Schmetterlinge und Zwiebeln verwenden. Die kleinen Freunde werden es Ihnen mit häufigen Besuchen und kräftigem Bestäuben Ihrer Pflanzen danken.

Und was ist jetzt reif?

Ganz vorne an natürlich herrlich frische Gartenkräuter wie Schnittlauch, Bärlauch, Petersilie oder Borretsch und Kerbel. Die können meist schon im Mai geerntet werden. Vom Beet in die Küche dürften aber so langsam auch schon Spinat, Radieschen, Mairübchen, Pflücksalat und natürlich Spargel Ihren Weg finden. Aber auch Leckereien wie Hollunderblüten gibt es jetzt. Daraus läßt sich in wenigen Schritten Hollunderblütensirup herstellen. Eine ganz tolle Basis für die sprtizige Limonade zur kommenden Sommerparty (an Corona denken wir jetzt mal nicht).

Es blüht so schön im Maiengrün

blumeNein, das ist nicht von Schiller, hätte aber sein können. Doch es blüht wirklich viel im Mai. Hatten wir im April noch die Kirsch- und Apfelblüte, so öffnet jetzt im Mai die prächtige Pfingstrose ihre Blüten und auch viele Bäume wie Birnen, Hanfpalme, Magnolie, Mandel und viele mehr strahlen mit Ihren Blüten um die Wette.

Auch wenn der große Gehölzschnitt schon vorbei ist, Pflegemaßnehmen für Gehölze und Sträucher gibt es auch jetzt noch. So sind jetzt zum Beispiel die Seitentriebe bei jungen Obstbäumen herunterzubinden und beim Spalierobst die Seitentriebe zurückzuschneiden. Pflaumen gehören jetzt ausgedünnt umd Himbeeren dürfen gedüngt werden. Auch das Mulchen der Beerensträucher ist jetzt angesagt und Sträucher wir Goldregen, Flieder und Hibiskus sind zu schneiden.

Ein besonderes Augenmerk sollten Sie jetzt schon auf die Schädlinge werfen. Wer nicht gleich mit der großen Giftkeule auf die Plagegeister losgehen will, kann es auch mit der Unterstützung von Nützlingen angehen. So futtern Marienkäfer mit Vorliebe Blattläuse und die lästigen Kirschfruchtfliegen halten Sie sich mit Gelbtafeln vom Leib. Kohlgewächse hingegen können Sie auch mit Netzen schützen. Junges Gemüse sollten Sie nach Raupen absuchen und wenn Ihnen die Schnecken lästig sind, pflanzen Sie etwas Kerbel. Die mögen das nämlich ganz und gar nicht und suchen dann das Weite. Eine etwas robustere Variante der Schneckenverfolgung ist die Verwendung von Brettern. Die zwischen Ihre Saatreihen gelegt sammeln sich die Schnecken auf der Unterseite und können dann eingesammelt werden.

Und was geht sonst so?

Jungpflanzen abhärten: Um Ihre selbst vorgezogenen Jungpflanzen nicht einem allzu großen Schock auszusetzen, können Sie die Pflänzchen quasi abhärten. Dazu stellen Sie sie ein paar Tage lang einfach tagsüber ins Freie und nehmen sie nachts wieder rein in die gute Stube. Dadurch ist der Streß durch die lange Sonneneinstrahlung, Wind und Wetter mit schwankenden Temperaturen nicht zu groß.

Regelmäßiges hacken der Beete: Wächst schon ein bisschen was in Beet, darf es regelmäßig gehackt werden. Das ist ein Arbeitsschritt, der viele Vorteile mit sich bringt. Durch das Hacken wird der Boden gelockert, dadurch wird im Boden die Mineralisierung angeregt und Nährstoffe für die Pflanzen besser verfügbar gemacht. Unerwünschte Unkräuter werden entfernt und der Boden ist aufnahmefähiger für Wasser

Mulchen: Nicht nur in der Permakultur beliebt. Organisches Material wird aufs Beet und unter Sträucher und Büsche gelegt. Das unterdrückt Unkräuter, schützt den Boden vor Austrocknen und versorgt zudem noch die Pflanzen mit Nährstoffen.

Reihensaaten ausdünnen: Wenn Sie schon vor Mai im Beet gesät haben, dann kann es jetzt an der Zeit sein das auszudünnen. Auf jeden Fall sollte kontrolliert werden, dass die Pflanzen nicht zu dicht stehen, damit sie sich gut entwickeln können. Und wo Sie gerade schon bei den Jungpflanzen sind, eine dezente Düngung würden sie jetzt auch vertragen.

Auch der Kompost kann jetzt umgesetzt werden und die Kübelpflanzen freuen sich nach den Eisheiligen wieder auf Ihr Sommerquartier.

Wenn Sie dann nach all der Arbeit noch Zeit und Lust haben, dann können Sie sich an das Bauen diverser Vogelhäuschen machen. Passende Anleitungen hierzu finden Sie auf den entsprechenden Seiten des NABU.

Ihnen noch viel Spaß mit Ihrem Maigarten wünschen die Gartenfreunde von Lütt Immobilien.