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Unser Garten im Herbst


Herbst ist Blumenzwiebelzeit

Herbst ist Blumenzwiebelzeit

Blumenzwiebel und Blumenknollen – rechtzeitig im Herbst gepflanzt – verwandeln im kommenden Frühjahr und Sommer Ihren Garten und die Rabatte in ein Blumenmeer. Je üppiger Sie pflanzen, desto mehr blüht im kommenden Jahr. Nach den vielen Wochen grau in grau sind diese Farbknaller dann richtig Balsam für Augen und Seele.

Blumenzwiebeln schlafen nicht im Winter

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Typisch für Blumenzwiebeln ist, dass sie aus einer Sprossachse mit mehreren Zwiebelschuppen bestehen. Das ist quasi ein Speicher von Nähr- und Reservestoffen und bietet einen perfekten Schutz für den Zwiebelkern mit der Blütenknospe. Während sich alle anderen Gartenpflanzen im ruhigen Winterschlaf befinden, sind die Blumenzwiebeln aktiv. Sie bereiten sich in den Wintermonaten auf die ersten frostfreien Tage vor, an denen sie wieder aus der Erde sprießen.

Etwas unter der Erde bilden sie ihre Zwiebeln aus und als Rhizom, d.h. umgewandeltes Speicherorgan aus Sprossachse und Blättern, warten sie auf das Startsignal. Zusammen mit gelben Winterlingen eröffnen immer Schneeglöckchen die Blühsaison.

Blumenknollen trockene und warm überwintern

Anders ist es bei Dahlien, Alpenveilchen, Ranunkeln, Gladiolen und Begonien. Sie entwickeln sich aus Blumenknollen, das nichts anderes als ein verdicktes Speicherorgan darstellt. Im Unterschied zu den Blumenzwiebeln, dürfen die Blumenknollen nicht im Herbst gepflanzt werden.

Vor dem Winter gräbt man sie aus und lagert sie am besten trocken und dunkel. Wichtig: Die Stängel der Blume knapp über der Knolle abschneiden. Erst nach den Eisheiligen kommen Sie wieder in den Boden. Regelmäßig gegossen, lassen diese schönen Blüten nicht lang auf sich warten. Kaum sind die ersten Sonnenstrahlen da, entwickeln sie ihre herrliche Pracht.

Durchdacht und schön kombiniert werden die Blumenknollen und Blumenzwiebeln, vom Frühjahr bis zum Spätsommer, Sie mit einem wunderschönen, farbigen Blumenbeet erfreuen.

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Blumenzwiebeln setzen für einen bunten Garten

Je nach Region können die Zwiebeln bis in den November hinein gesetzt werden.

Zu den Zwiebelpflanzen unter den Frühblühern gehören:

  • Krokusse, die kommen ab September in die Erde.
  • Narzissen pflanzt man am besten von September bis Oktober.
  • Tulpen kann man von September bis November pflanzen.
  • Schneeglöckchen sollten ebenfalls ab September und nicht zu spät im Herbst in den Boden.
  • Hyazinthen erst ab Ende Oktober.

Das sieht dann im kommenden Frühjahr nicht nur wunderschön aus, sondern liefert auch wichtiges, frühes Futter für die Insekten.

Achten Sie beim Kauf darauf, dass sie trocken und fest sind und eine glatte Haut haben. Das ist ein Zeichen dafür, dass sie frisch sind.

Greifen Sie bei unterschiedlich großen Zwiebeln einer Sorte eher zu den großen, die haben mehr Power für Wuchs- und Blühkraft und bilden meist kräftigere Pflanzen aus, bevorzugt in BIO-Qualität, ohne chemische Dünger.

Es empfiehlt sich ein durchlässiger Boden ohne Staunässe. Im Topf können Sie mit Steinen oder Scherben eine Drainage legen. Feste Erde mit Sand oder Kompost angereichert, wird sie lockerer und für Wasser durchlässig.

Die Zwiebeln sollten in der Erde weder austrocknen noch zu feucht werden. Es reicht, sie etwa alle zwei Wochen etwas zu gießen. Das Beet im Freiland mit Reisig oder Laub vor Frost schützen.

Als Faustregel gilt: immer mit der Spitze nach oben und doppelt so tief einsetzen wie die Zwiebel hoch ist.